AKTIV

A  – Alle kennen alle.

 

K – Kreativität

 

T – Teilnahme

am ÖKOLOG – Netzwerk, an der Gesunden Schule, an Global Action Schools und am Klimabündnis Schule

I – International und Informatik

 

V – Vorbereitung auf Freizeit und Beruf

 

Alle kennen alle

Alle kennen alle. Wir sind eine kleine Schule.
Alle kümmern sich um alle.
Alle versuchen, mit allen zu können.

Wir sind eine kleine Schule und kennen das Umfeld unserer Schüler. Daher sind wir im Stande, jederzeit gezielt zu agieren. Wir sind davon überzeugt, dass jedes Kind ein Recht auf seine individuelle Entwicklung, auf Selbstbestimmung und Entfaltung seiner Persönlichkeit hat.
Begabungen werden entdeckt, bewusst gefördert und weiterentwickelt. Daher stehen schüleraktivierende Lern- und Arbeitsformen im Vordergrund, in welchen die emotionalen, sozialen, kognitiven sowie praktischen Dimensionen des Lernens miteinander verbunden werden können.

Als kleine Landhauptschule versuchen wir unsere Schule als erweitertes Elternhaus zu führen und so die Kinder behutsam in einer familiären, aber dennoch konsequenten Umgebung auf die Bewältigung der Probleme der Gegenwart und Zukunft vorzubereiten.

„Kinder sind wie Fackeln, die entzündet werden wollen, und nicht wie Fässer, die gefüllt werden sollen.“

Alle kümmern sich um alle

Soziales Lernen ist ein Prozess, der das Miteinander in den Klassen fördert und die Selbst- und Sozialkompetenz der SchülerInnen stärkt.
Unsere Schüler sollen die Schule als positiven Lebensraum und förderlichen Lernort erleben.

Wir tun, was wir können; wir können, was wir tun

„Es ist wichtig, dass der Mensch viel kann und viel weiß. Noch wichtiger ist, dass der, der viel kann und viel weiß, ein Mensch ist.“ (Erich Fried)

Kreativität

Kulturelle Aktivitäten:

Abgesehen davon, dass schulische Aktivität im weitesten Sinn eine kulturelle Tätigkeit darstellt, seien hier Beispiele genannt, wo unsere Schule über den Unterrichtsauftrag hinaus, meist auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, Unternehmungen durchführte, die wir auch in Zukunft fortsetzen möchten. Da sich die konkrete Umsetzung aus den Angeboten und Herausforderungen des Umfeldes, aber auch aus der Interessenslage der SchülerInnen ergibt, seien hier einige exemplarische Beispiele der Vergangenheit genannt, um eine Vorstellung von der Breite der Aktivitäten zu erhalten:

* Teilnahme an Projektwettbewerben: z.B. 2013: Mach was draus, Projekt Europa
* Nutzung der lokalen kulturellen Angebote
* Theater- und Musicalfahrten, vorwiegend nach Wien
* Exkursionen zu den Kulturstätten und Museen Wiens und NÖ
* Teilnahme an lokalen Veranstaltungen
* Teilnahme an Talenteshows, Tanzaufführungen, Karaokeshows …..
* Dichterlesungen, Aufsatzwettbewerbe,….
* Sagenwanderungen
* Lesenacht
* Bücherei – direkte Verknüpfung mit dem Unterricht und Beratung der Schüler bei der individuellen Persönlichkeitsbildung

Gestalterische Aktivitäten

werden ebenfalls erst in konkreten Produkten und Unternehmungen fassbar, welche wir in den letzten Jahren in Angriff nahmen und wie wir es auch weiter zu tun gedenken:

Beispiele:
* Gestaltung von Räumen des Schulhauses (Garderobe, Schulgarten)
* Keramikarbeiten
* Teilnahmen an Kunstwettbewerben
* Gestaltung des Schulhauses (fallweise saisonal oder auch nach anderen Kriterien)
* Teilnahme an lokalen künstlerischen Aktivitäten
* Bildbearbeitungsprojekte

Gemeinschaftliche Aktivitäten

haben natürlich auch kulturelle, kreative, religiöse und auch andere Komponenten.

Hier seien vor allem Projekte genannt, die vorrangig dem sozialen Lernen dienen. Das gemeinsame Planen, Organisieren und Durchführen von Klassenaktivitäten steht im Vordergrund:

* Schülerzeitung (alljährlich)
* Bewirtung an Elternsprechtagen
* Abschluss- und Schulfeiern
* Planung einer Sozialen Woche
* Methodentraining nach Klippert
* Erste Hilfe Kurse
* Workshops, Veranstaltung zu gesellschaftlichen Problemen wie Aids, Gewalt, Drogen, sexueller Missbrauch, Zivilschutz, Umweltschutz
Religiöse Aktivitäten
finden sich natürlich in den anderen Aktivitäten wieder und eignen sich besonders für fächerübergreifendes Arbeiten:

1. Gestalten und Feiern von kirchlichen Festen:
Schulgottesdienste (fächerübergreifend: Werken, Musik, Deutsch, Biologie……);
Aufrechterhaltung von Traditionen, Mut zu Neuem; Adventkranzbinden, fallweise Mitarbeit in der Pfarre;
2. Jeder für jeden:
Soziales Miteinander (Schülerparlament, „Beschwerdebriefkasten“, Streithilfe, Respekt gegenüber dem Mitmenschen als Geschöpf
Gottes), Soziale Tage (Oberleis), Schulfest gestalten (Eltern-Schüler-Lehrer – Zusammenarbeit)
3. Gott zur Sprache bringen
Religion HEUTE, mitten im Leben, Projekt mit Deutsch (Perikopen deuten, Bibelstellen neu gestalten als Zeitungsartikel,
Märchen, Lied, Gedicht, Perspektivenwechsel, „moderne Bibel erstellen“, Theatervorführung für Eltern…….)
4. Das Leben ist schön
Projekt mit Biologie, Geografie, Bildnerische Erziehung…: Umgang mit der Schöpfung  (Müllproblematik, Emissionsproblematik,
Schöpfung als Geschenk Gottes),  Schönheit der Schöpfung (Lehrausgang Fauna und Flora), Wert des Lebens  (Hospizbewegung,
Abtreibung), Euthanasie – (Vorträge von Fachleuten, Besuch und  Mitarbeit in Altenheimen….)
5. Selbstbewusstsein / Selbstwertgefühl:
Eigene Stärken, Schwächen bewusst machen; (fächerübergreifend: Sprache, Musik, Kunst, Sport, Soziales), Talente als Gabe und
Aufgabe Gottes

Lebenspraktische Aktivitäten
In vielen Schulen werden aufgrund von Schwerpunktsetzungen in Werken und Ernährung und Haushalt Stunden gekürzt. Für das spätere Leben ist jedoch das praktische Arbeiten in unserer „kopflastigen“ Gesellschaft sehr wichtig. Wir legen großen Wert darauf, dass in jeder Lehreinheit von Ernährung und Haushalt auch tatsächlich gekocht wird; ebenso sollen im Textilen Werken die Grundtechniken erlernt werden.
* Gesunde Jause, die Herstellung von Kräutersalzen, -ölen und Dicksäften werden in Zusammenarbeit mit dem Ökologieteam bewerkstelligt.
* Vorträge über gesunde Ernährung und Bewegung
* Herstellung von Tafeln zur Beschriftung von Kräutern und Pflanzen
* Herstellung von Duft- und Kräutersäckchen im Textilen Werken
* Betreuung von Verkaufsständen von in der Schule hergestellten Produkten

 

Teilnahme an Gesundheitsprojekten und ökologischen Projekten

Biologische
Geografische                          Aktivitäten
Ernährungswissenschaftliche

Umweltbildung gilt an unserer Schule als Motor für nachhaltige Entwicklung, daher werden im Unterricht, aber auch innerhalb von Projekten Schritte gesetzt, um den SchülerInnen gelebte ökologische Alltagskultur näher zu bringen. Wir entwickeln in unserer Schule ein ökologisch orientiertes und gesundheitsförderndes Klima und schaffen somit eine entsprechende Kultur des Lehrens und Lernens. Durch aktive Teilnahme an Entscheidungsprozessen lernen die SchülerInnen verantwortungsbewusstes Handeln und Eigeninitiative.
Partizipation ist für uns selbstverständlich – von der Planung bis zur Umsetzung arbeiten alle Gruppen der Schulgemeinschaft mit. Somit soll über die Schule hinaus ein Umweltbewusstsein in der Bevölkerung geschaffen werden.
Aufgrund dieser vielseitigen ökologischen Aktivitäten erfolgte die Zertifizierung unserer Schule im Rahmen der Umweltbildungsinitiative des Landes NÖ durch Landesrat Dipl.-Ing. Plank.

In fächerübergreifenden Aktivitäten gab es bisher folgende Projekte:

* „Kräuterhexen und Kraudara“ – Anlage und Pflege eines Kräutergartens,
* Herstellen von Kräutermischungen und Kräutersäften
* Naturpfad Hohenruppersdorf
* Erstellen zweier Radfolder „Rund um’d Schui“ und Durchführung eines Radwandertages mit Beteiligung der Eltern
* „Auwald erforschen“ – zweitägige Exkursion in den Nationalpark Donauauen mit Bootsexkursion, Nachtwanderung, Tümpeln und Mikroskopieren
* Exkursion zu den Vogelschauplätzen Hohenau und Marchegg

In der Unverbindlichen Übung „Der Natur auf der Spur“ und im Biologieunterricht sind folgende fächerübergreifende Aktivitäten geplant:

* Teilnahme am ÖKOLOG-Netzwerk
* Naturnahes Gestalten des Schulgartens mit Vogelhecke, Nützlingshotels und Nistkästen
* Naturbeobachtungen im schulnahen Bereich, am Naturpfad Hohenruppersdorf aber auch Lehrausgänge in den Wald
* Gesunde Jause mit Produkten aus unserem Schulgarten
* „Saftbar“ – mit selbst hergestellten Kräutersäften
* Bodenworkshop
* Wildkräuterkochkurs
* Projekte zur Müllvermeidung
* Teilnahme an den Waldjugend- und Wasserjugendspielen

Internationalität

Fremdsprachen:
1. –  4.Klasse (Pflichtgegenstand) Englisch
3. –  4.Klasse (unverbindliche Übung) Englisch-Konversation
1. –  4.Klasse  Tschechisch als unverbindliche Übung
Ergänzend sei angeführt, dass jährlich mindestens eine Theater- oder Filmaufführung besucht wird. 2014 wird wieder eine Projektwoche in Malta durchgeführt.

Informatik

In der globalisierten Kommunikationsgesellschaft ist der Umgang mit den Informationstechnologien nicht mehr wegzudenken.

2. Klasse: Maschinschreiben und Textverarbeitung
3. Klasse: Grundlagen der Informatik auf  Basis des digi.komp
4. Klasse: Informatik als unverbindliche Übung, selbstständiges Anwenden der Programme, verstärkte Nutzung von PCs in allen Fächern,    vor allem zur Informationsbeschaffung

Vorbereitung auf das Leben nach der Schule – Berufsorientierung

Die Schüler sollen

* die eigenen Wünsche, Interessen und Neigungen entdecken und erforschen
* Begabungen und Fähigkeiten wahrnehmen lernen
* vielfältige Ausbildungswege in Österreich mit ihren besonderen Anforderungen und Bildungsabschlüssen charakterisieren können
* über Eintritts- und Übertrittsprobleme Bescheid wissen, um einen für sie richtigen Ausbildungsweg zu finden
* Fehlentscheidungen in der Berufswahl möglichst vermeiden – Senkung der Drop-Out-Rate
* geschlechtsspezifische Berufsentscheidungen vermeiden
* Eltern als wesentlichen Entscheidungsträger einbeziehen
* Beratungseinrichtungen, die Hilfe für die Planung der beruflichen Ausbildung anbieten, kennen lernen und das Angebot für sich nutzen können (z.B. WIFI, AMS, AK)
* zu einer bewussten, vernünftigen, selbstständigen und zukunftsorientierten Berufs- bzw. Ausbildungsentscheidung geführt werden
* weniger bekannte und scheinbar unattraktive Berufe kennen lernen
* mit ehemaligen Schülern über ihre Erfahrungen in Beruf und Schule diskutieren können

Berufsplanung ist Lebensplanung!

* Betriebserkundungen (vor allem in Hohenruppersdorf und Umgebung) und Realbegegnungen sind wichtiger Bestandteil des BO-Unterrichtes
*  Besuche von Berufsinformationsmessen und Gespräche mit im Beruf stehenden Personen.
* Intensivierung der Nahtstelle: Elternhaus-Schule-Wirtschaft

Vorbereitung auf die Freizeit

Sowohl als Zusatzangebote (unverbindliche Übungen) als auch in den Sport- und Bewegungsunterricht integriert bieten wir vielfältige Anregungen zur Förderung der Gesundheit und der sinnvollen Freizeitgestaltung.

Zusatzangebote:
* Tischtennis: Schülerliga
* Fußball: Schülerliga, Anstreben der Integration in örtliche Vereine
* Tennis: Schülerliga, Anstreben der Integration in örtliche Vereine
* Rückenschule

Im Unterricht:
* Eislaufen
* Nordic Walking
* Gleichgewicht (Balancieren)
* Jonglieren
* Badminton
* Gymnastik mit Großbällen
* Internationale Sportarten wie Baseball, American Football,…..

Ganztägige oder einwöchige Angebote:

* In den 2. und 3. Klassen wird eine Wintersportwoche, in der 4. Klasse eine Sommersportwoche angeboten.
* Ski 4 free – Gratisschitag zum Kennenlernen
* Sport- und Leichtathletikfest in der letzten Schulwoche